SclExp2019

WISSEN FÜR SOZIALPROFIS

Die spannendsten Fälle von Sozial-Profis.

Tipps und Ratschläge für den Alltag im Sozialen Bereich.

Sprachlos. Kommunikation bei Sprech- und Sprachstörungen

Wir sagen dem Chef unsere Meinung, erklären dem Kollegen einen Sachverhalt, bringen in der Beziehung unser Gefühl zum Ausdruck oder bestellen am Telefon eine Pizza – ein Großteil unserer Alltagskommunikation baut auf Sprache auf. Aber was passiert, wenn dieser Baustein wegfällt, z.B. durch eine Gehirnschädigung? Was bleibt dann noch, um mit der Welt im Austausch zu bleiben? Und wie kannst du als Sozialexperte Kontakt aufnehmen zu Menschen mit Sprech- oder Sprachstörungen?

Zu Gast bei SocialExpert ist diesmal Ulrike – mit praktischen Kommunikations-Tipps bei Menschen mit Spracheinschränkungen. Denn mit oder ohne Sprechen – Sich-Mitteilen-Können und Verstanden-werden bleiben die wichtigsten Bestandteile guter Kommunikation. Wer Wege findet, dass die Person gegenüber sich ausdrücken kann und verstanden fühlt, kann viele Missverständnisse ausräumen, bevor sie zu Konflikten werden.

Konflikte professionell lösen

Wie schaffst du es, Konflikte nicht persönlich zu nehmen? Und wie kannst du Gespräche mit Angehörigen führen? Gibt es bestimmte Methoden und Tricks für die Konfliktlösung, die dir in deinem Job helfen?

Die heutige Folge ist das Ergebnis eines Projektes zum Thema Wissensmanagement der beiden Studentinnen Amira Laufer und Saskia Brunst. Die beiden wollten herausfinden, ob Podcasts eine gute Möglichkeit sind, um Erfahrungswissen darzustellen.
Um die Methode „Leitfadeninterview“ auszuprobieren, haben sie mit Lena über ihr Erfahrungswissen zu Konfliktsituationen mit Angehörigen gesprochen.

Nähe und Distanz

Wie viel Nähe zulassen? Wie die notwendige Distanz bewahren?

Keine leichte Frage für Sozialexperten. Denn sie arbeiten oft über einen langen Zeitraum mit Klienten – sei es in der Erziehung von Jugendlichen, in der Kita, in der Pflege oder in der Assistenz von Menschen mit Behinderungen. Professionelle Beziehungsgestaltung und das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz sind dabei von großer Bedeutung. Denn Empathie schafft erst die Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit. Gleichzeitig ist Abgrenzung wichtig, um sich selbst zu schützen und einen objektiven Blick auf die eigene Arbeit zu bewahren. Zu Gast ist heute Ramona, die seit vielen Jahren in der Behindertenhilfe tätig ist und durch viel eigenes Ausprobieren ihre Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen Aushalten, Respektieren und klärender Aussprache gefunden hat.

<script class="podigee-podcast-player" src="https://cdn.podigee.com/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://socialexpert.podigee.io/14-socialexpert-naehe-und-distanz/embed?context=external"></script>

Einsamkeit im Alter

„Eigentlich habe ich ja nichts…“, sagen viele Anrufer bei Silbernetz, einer Telefon – Hotline für ältere Menschen in Berlin. Doch je mehr Studien über Einsamkeit und ihre negativen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen veröffentlicht werden, desto deutlicher wird wie wichtig ein Angebot wie Silbernetz ist. Silbernetz ist da für die, die einfach mal reden möchten. Silbernetz vermittelt Freund*innen, die regelmäßig miteinander telefonieren. Und Silbernetz versucht, ältere Menschen zu sozialen Aktivitäten zu bewegen, indem es auf Angebote im Kiez aufmerksam macht. Wir sprechen mit Elke Schilling, Initiatorin von Silbernetz, über Motivation, Beharrlichkeit und was es bedeutet, ‚Sozialunternehmerin‘ zu sein. Sag es weiter!

Ein Erzieher berichtet über seinen Job. Über Kinder. Über Eltern.

Wie geht man mit herausfordernden Kindern um? Und mit herausfordernden Eltern? Welche Vorurteile gibt es gegenüber Männer im Erzieher – Beruf?

Wir sprechen mit Florian. Er ist Erzieher und liebt seinen Job. Mit allen was dazu gehört: Elternarbeit, Dokumentation, Konzeptarbeit. Aber vor allem die Freude und der Spaß mit den Kindern ist für ihn die Motivation für seine tägliche Arbeit.

Schülerin mit Borderline Persönlichkeitsstörung?

Eine neue Schülerin kommt in die Klasse. Die Lehrerin hat kaum Informationen. Aber sie beobachtet: Ritze an den Armen, extreme Stimmungsschwankungen, Eltern die scheinbar etwas verheimlichen.
In der neuen Episode sprechen wir mit Carola. Sie ist Lehrerin und spricht mit uns über eine Schülerin mit einer vermutlichen Borderline Persönlichkeitsstörung. Gedanken über die mittlerweile junge Frau macht sie sich noch heute.

Sozialphobie – oder doch Depression?

Warum stehe ich morgens eigentlich auf? Was motiviert uns aufzustehen?
Manuel ist ein Junge der für sich entschließt, nicht mehr aufzustehen. Er verlässt sein Bett nicht mehr. Die Familie ist überfordert. Anfangs versuchen sie Manuel alles recht zu machen. Sie organisieren sein Leben um sein Bett herum, inklusive Essen, Bettpfanne, Freizeit – Gestaltung. Das geht nicht lange gut. Sie suchen fachliche Hilfe. Und bekommen sie.
Wir sprechen mit Jewgeni Kegeles über diesen Fall. Er ist Psychologe und beschreibt wie Manuel und er es schaffen, Schritt für Schritt den Weg zurück ins Leben zu gehen.

Ich bin Heilerziehungspfleger

Heilerziehungspfleger/innen können in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Ob in Werkstätten, Kita, Behindertenhilfe, Schule usw. Aber was bedeutet es eigentlich ein sog. HEP zu sein? Was macht diesen Beruf aus? Welche Abgrenzung gibt es zu den Jobs von Sozialpädagog/innen, Altenpfleger/innen oder Sozialassistent/innen?

Bei uns zu Gast heute ist Ingo. Er ist Heilerziehungspfleger in seinem „zweiten Leben“. Wir sprechen über den Job, die Inhalte und das Gehalt. Und wir sprechen über die Unterschiede zwischen Industrie – Jobs und Arbeiten im sozialen Bereich.

Neglect nach Schlaganfall

Neglect ist eine Störung der Aufmerksamkeit – hervorgerufen durch eine Schädigung des Gehirns. Beim Neglect nimmst du eine Seite deines Körpers und deiner Umgebung gar nicht oder nur unvollständig wahr. Dass das so ist merkst du aber nicht – vielmehr wunderst du dich über bestimmte Symptome für die dir die Erklärung fehlt. Du hast ständig blaue Flecken weil Du Dich stößt. Du findest Deine Sachen nicht mehr, die gerade noch da waren. Menschen die eben noch neben Dir standen sind auf einmal weg. Das klingt nach einem Neglect.

Wir sprechen mit Lothar und Ulrike zu diesem Thema. Lothar hatte vor 15 Jahren einen Schlaganfall. Nach einem langen Weg und viel harter Arbeit kann er wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Er berichtet über sein Leben mit dem Schlaganfall und speziell mit „seinem“ Neglect. Ulrike klärt uns auf über theoretische Hintergründe und was Du als SocialExpert oder auch als Angehörige*r machen kannst.

Translate »