Kommunikation

Stress? Ohne mich.

Zu Gast heute ist Silvica. Sie arbeitet als Heilerziehungspflegerin mit Menschen mit Behinderung und wirkt wie die Ruhe in Person. Im Interview verrät sie, welche Tricks und Tipps ihr im oft hektischen Alltag helfen, einen kühlen Kopf und den Überblick zu bewahren. Ihre Strategien haben sich in der Praxis bewährt und sorgen dafür, dass sie bis heute Spaß an der Arbeit hat. Wie ihr das gelingt? Hör rein und probier es in deiner Arbeit aus!

Menschen mit Autismus. Verstehen. Unterstützen.

„Ein guter Tag – das ist ein Tag an dem alles so ist wie immer.“ Dieser Satz könnte von einem Menschen mit Autismus stammen. Warum das so ist – das erklärt in der heutigen Episode von SocialTalk Dr. Brita Schirmer. Sie hat sich vor vielen Jahren in den „Autismus verliebt“, wie sie selbst sagt, und ist seitdem das ganze Jahr unterwegs und schult Menschen zum Thema Autismus. Im Podcast erklärt sie was Autismus ausmacht, warum jeder Autismus anders ist und wie du Menschen mit Autismus professionell unterstützt.

Sprachlos. Kommunikation bei Sprech- und Sprachstörungen

Wir sagen dem Chef unsere Meinung, erklären dem Kollegen einen Sachverhalt, bringen in der Beziehung unser Gefühl zum Ausdruck oder bestellen am Telefon eine Pizza – ein Großteil unserer Alltagskommunikation baut auf Sprache auf. Aber was passiert, wenn dieser Baustein wegfällt, z.B. durch eine Gehirnschädigung? Was bleibt dann noch, um mit der Welt im Austausch zu bleiben? Und wie kannst du als Sozialexperte Kontakt aufnehmen zu Menschen mit Sprech- oder Sprachstörungen?

Zu Gast bei SocialExpert ist diesmal Ulrike – mit praktischen Kommunikations-Tipps bei Menschen mit Spracheinschränkungen. Denn mit oder ohne Sprechen – Sich-Mitteilen-Können und Verstanden-werden bleiben die wichtigsten Bestandteile guter Kommunikation. Wer Wege findet, dass die Person gegenüber sich ausdrücken kann und verstanden fühlt, kann viele Missverständnisse ausräumen, bevor sie zu Konflikten werden.

Nähe und Distanz

Wie viel Nähe zulassen? Wie die notwendige Distanz bewahren?

Keine leichte Frage für Sozialexperten. Denn sie arbeiten oft über einen langen Zeitraum mit Klienten – sei es in der Erziehung von Jugendlichen, in der Kita, in der Pflege oder in der Assistenz von Menschen mit Behinderungen. Professionelle Beziehungsgestaltung und das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz sind dabei von großer Bedeutung. Denn Empathie schafft erst die Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit. Gleichzeitig ist Abgrenzung wichtig, um sich selbst zu schützen und einen objektiven Blick auf die eigene Arbeit zu bewahren. Zu Gast ist heute Ramona, die seit vielen Jahren in der Behindertenhilfe tätig ist und durch viel eigenes Ausprobieren ihre Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen Aushalten, Respektieren und klärender Aussprache gefunden hat.

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Sozialphobie – oder doch Depression?

Warum stehe ich morgens eigentlich auf? Was motiviert uns aufzustehen?
Manuel ist ein Junge der für sich entschließt, nicht mehr aufzustehen. Er verlässt sein Bett nicht mehr. Die Familie ist überfordert. Anfangs versuchen sie Manuel alles recht zu machen. Sie organisieren sein Leben um sein Bett herum, inklusive Essen, Bettpfanne, Freizeit – Gestaltung. Das geht nicht lange gut. Sie suchen fachliche Hilfe. Und bekommen sie.
Wir sprechen mit Jewgeni Kegeles über diesen Fall. Er ist Psychologe und beschreibt wie Manuel und er es schaffen, Schritt für Schritt den Weg zurück ins Leben zu gehen.

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