Drahtseil und Rettungsboot – Umgang mit Alkoholismus

Was macht eine stabile Beziehung in der Arbeit mit Menschen mit einer Suchterkrankung aus? Ist es sinnvoll das alkoholkranke Menschen komplett trocken sind – oder bedeutet kontrolliertes Trinken mehr Lebensqualität und Chance auf Teilhabe? Wir sprechen mit Micha – ein Sozialarbeiter aus Kreuzberg mit langjähriger Erfahrung in der Suchtbegleitung.

Transkript der Episode

(Das Transkript wurde automatisch erstellt und manuell überarbeitet – kann daher kleinere Unterschiede zum Audioformat enthalten.)

[00:00:00] Früher war er ein stattlicher Mann mit schwarzen Haaren und großem Hund und sah eigentlich richtig schicki aus, also so wie man sich einen Kokser in den Siebzigern vorstellt.

[00:00:09] Er wurde in der Schule gehänselt, verprügelt, gemobbt.

[00:00:16] Viele Menschen sind gar nicht abstinenzfähig.

[00:00:19] Music.

[00:00:28] Willkommen bei SocialExpert. Heute ist Micha wieder mit an Bord. Micha hat uns eine spannende Geschichte mitgebracht aus seinem Arbeitskontext.

[00:00:36] Willst du mal kurz dich vorstellen, dass jeder weiß der dich noch nicht kennt, wer du bist? Ja, moin, also ich bin Micha und 40 Jahre alt, ich bin gelernter Maurer in der Denkmalpflege.

[00:00:46] Altenpfleger und Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen, momentan arbeite ich als Sozialarbeiter in der Suchthilfe in Kreuzberg.

[00:00:55] Danke Micha, du hast eine spannende Geschichte dabei. Du hast mir ein paar Fakten vorab geschrieben und wir haben uns kurz drüber unterhalten… Ja, da geht es um einen ehemaligen Klienten, der ist leider schon verstorben.

[00:01:07] Zu dem hatte ich ja fast schon ein freundschaftliches Verhältnis, aber auf Sie-Ebene natürlich, ja und anscheinend haben uns gemocht.

[00:01:16] Okay freundschaftliche Verhältnis auf Sie-Ebene heißt immer noch Distanz.

[00:01:22] Er war ja im Prinzip mein Klient, den ich betreut habe und der hatte eine recht bewegte Vergangenheit. Genau diese bewegte Vergangenheit war bei ihm ja so faszinierend.

[00:01:33] Also erstmal kam er aus der ehemaligen DDR wie ich auch und er kam aus Güstrow, war auch noch norddeutsch und ja er hat er bei mir schon die ersten Punkte und

[00:01:43] all die Essens-Gemeinsamkeiten. Der hieß, noch mal überlegen, weil man sich ja immer gesiezt hat

[00:01:55] Waldemar

[00:02:08] Alkoholismus ist oft in einem Kindheitstraum begründet.

[00:02:16] Er ist in den 50er Jahren geboren

[00:02:28] Mutter Deutsche und der Vater war ein russischer Offizier und das war dann wohl auch schon immer problematisch in der DDR, er galt sozusagen als Bastard.

[00:02:36] Er wurde in der Schule gehänselt, verprügelt, gemobbt.

[00:02:41] Der Vater ist nie wieder aufgetaucht

[00:02:47] Egal wenn man so ein Stück Identität nicht hat, kann ich mir vorstellen, sowas verleitet im späteren Leben vielleicht dann dazu, auf andere Sachen zuzugreifen um das zu verdrängen

[00:02:59] in der Schule war er ausgegrenzt aufgrund seiner Herkunft

[00:03:09] er galt als Bastard

[00:03:13] er hat sich aber nichts gefallen lassen.

[00:03:20] Dann gab es wohl eine Sache mit der ddr-flagge, da war er 16.

[00:03:30] Und das hat man nicht so gern gesehen und es gab auch Schlägereien mit der Polizei

[00:03:44] Er kam dann in den Jugendknast, da gab es auch Stehzellen, das war ganz furchtbar

[00:03:50] Da musst du dich rein stellen, kannst dich aber nicht hinknien oder hinsetzen, da konntest du nur stehen drinnen.

[00:04:04]

[00:04:08] Er war leider, muss man sagen, im ddr-gefängnis und im stasiknast auch sehr wehrhaft also

[00:04:16] er hat sich nichts gefallen lassen und so sah er auch aus, also man hat gesehen, seine Finger waren so, die hatte man ihm gebrochen und er hatte ganz viele Vernarbung am Kopf, da wurde er mit Schlagstöcken geschlagen

[00:04:32] Er wurde fast totgeschlagen und irgendwann hat es ihnen gereicht und sie haben ihn abgeschoben in den Westen.

[00:04:45] Im Knast war er insgesamt 9 Jahre oder elf Jahre, ziemlich lange jedenfalls

[00:05:05] er hatte dann in Westberlin wahrscheinlich kein Geld und hat sich dann zur Fremdenlegion verpflichtet

[00:05:35] die müssen überall hin wo die sie einsetzen

[00:06:01] das sind Kriegsmaschinen, nichts anderes und das hat ihn natürlich auch stark geprägt und wie lange war er da, das weiß ich nicht.

[00:06:22] Nicht mit Stolz oder so, sondern weil es zum Job dazu gehört, hat wahrscheinlich auf die anderen geschossen, und dann kam er dann nach dieser Verpflichtungs-Zeit nach Berlin zurück, wahrscheinlich

[00:06:36] schwer angeknackst und danach sicherlich noch mehr und dann ist er dem Alkohol und den Drogen verfallen.

[00:06:44] eine Flaschen Wodka am Tag und dazu Kokain, weil er hatte eine ältere Dame gepflegt und die hat ihm sehr viel Geld vererbt und das hat er dann alles durchgebracht, 1000 € oder 3000 Mark alles durch die Nase

[00:07:03] der wohnte ja auch wirklich direkt am Kotti, direkt am Kottbusser Tor Reichenberger Straße also wirklich mittendrin

[00:07:15] also er kam schon trocken zu uns, ja also er kam wirklich in den letzten drei oder vier Lebensjahren zu uns

[00:07:34] mit Polyneuropathie

[00:07:36] was heißt das? Polyneuropathie ist eine Erkrankung die halt durch Alkohol entstehen kann, das ist eine Erkrankung der Nervenenden

[00:07:44] das eigene Schmerzempfinden das ändert sich total.

[00:07:50] Da wird halt ein Schnupfen oder Husten oder eine Grippe ja fast so als wenn man wahrscheinlich stirbt.

[00:07:56] also wir haben ihn zur Schmerztherapie begleitet weil er war sich sehr sehr unsicher.

[00:08:05] Immer voller Ängste: ist die GEZ bezahlt? kommt meine Rente jeden Monat? obwohl,

[00:08:12] alles in Sack und Tüten war, aber er war da immer ganz verunsichert.

[00:08:18] Was wird bei der Schmerztherapie gemacht? im Prinzip so wie ich erlebt habe wird einfach nur ein bestimmtes Medikament verschrieben

[00:08:25] alle Monate muss man hingehen und und sagen besser oder schlechter und dann werden die entweder nach dosiert oder runter dosiert, mehr es ist eigentlich nicht.

[00:08:33] Und du hast gesagt in den letzten 3-4 Jahren war er dann bei euch, was macht ihr mit ihm? oder wie habt ihr miteinander gearbeitet? oftmals ganz viele organisatorische Sachen also die Rente.

[00:08:46] zur Bank begleitet

[00:09:00] Da war einfach nicht mehr drinne, er hat Mandalas ausgemalt

[00:09:09] ja mehr aber leider nicht mehr drinne.

[00:09:30] insgesamt für Alkoholiker die nicht wissen wo sie sich hinwenden sollen? eine gute Idee ist immer eine Sozialstation oder Suchtberatung aufzusuchen

[00:09:44] die erkennen ein Problem, ich denke mal die werden dann weiter vermitteln und dann guckt man. dann geht’s los mit der Entgiftung

[00:09:53] das erstmal der Alkohol raus ist

[00:09:55] das hat nichts mit der Sucht zu tun sondern einfach nur um diese körperliche Sache zu erledigen, im Krankenhaus macht Entgiftung die dauert fünf Tage man kriegt spezielle Medikamente die gegen Halluzination sind, das haben sie auch auf dem Entzug

[00:10:08] und das kann lebensgefährlich sein und nach fünf Tagen kommen die raus und der Körper ist sozusagen entgiftett der Geist nicht, da kann nur eine Langzeittherapie helfen

[00:10:18] wir unterstützen dabei, mittlerweile ist ja auch so dass man langsam so auch abkommt von diesem Gedanken, dem Abstinenz-Gedanken. ja also viele Menschen sind gar nicht Abstinenz fähig mehr das geht einfach nicht und dann muss man wahrscheinlich,

[00:10:33] ja dann ist es wahrscheinlich kontrolliertes trinken was denen dann am besten hilft

[00:10:41] der Abstinenz Gedanke der ist irgendwie vielleicht 70er 80er Jahre

[00:10:47] also der ist heute, das sind heute ja auch ganz andere gesellschaftliche Dinge, ganz andere Drogen auf dem Markt, tja da muss man auch mal langsam mit anders umgehen.

[00:11:26] haben wir natürlich ein zwei Neurologen mit denen wir zusammenarbeiten und da schicken wir die Leute hin wenn wir

[00:11:32] die Vermutung haben vielleicht ist es mal ganz gut über Neurologen vorzustellen dann

[00:11:38] Machen wir Termin aus und dann guck der Neurologe das an

[00:12:14] die Leute sollen gerne zu uns kommen

[00:12:19] Weihnachten und

[00:12:26] Silvester wir betreuen die Leute dabei gerade in diesen Zeiten gerade Weihnachten da haben ganz viele Rückfälle, brauchen einfach ein Ohr und da sind wir dann da

[00:12:37] Und du hast doch gemeint also es geht so ein bisschen weg von dem

[00:12:42] ganz trocken werden, Richtung begleitete Sucht. wir sind eine Trocknene Einrichtung, das heißt die Leute müssen

[00:12:54] einige Leute lassen wir morgens immer pusten

[00:13:10] wenn die Frauen 0 2 Promille haben können Sie mittags wiederkommen und bei den Männern sind es null drei.

[00:13:25] Abstinenz, das heißt von 9 Uhr bis 16 Uhr können Sie bei uns einfach nichts trinken, danach haben wir keinen Einfluss mehr darauf, offiziell natürlich haben wir auch ein bisschen Einfluss drauf ja also indem wir das Geld einteilen und ja solche Sachen halt

[00:13:40] aber es gibt Ärzte, die das Praktizieren oder unter medizinischer Aufsicht Entgiftung, dass der Körper erstmal vom Alkohol frei ist

[00:13:49] das ist die Grundvoraussetzung dass du kein Alkohol im Körper hast, ist Gift und das was du vorher erzählt hast.

[00:14:04] da bin ich mir nicht mehr sicher ich glaube Berlin oder Hannover, der hatte zehn Patienten oder Klienten und der hat die betreut morgens und abends in seiner Praxis.

[00:14:17] Hat dafür ewig gebraucht bis er die Genehmigung bekommen hat der hat halt kein Methadon verabreicht sondern richtiges synthetisch hergestelltes Heroin

[00:14:32] Und da war es so dass diese Leute die die diese synthetisch Heroin bekommen haben da ist die Kriminalitätsrate.

[00:14:39] Um 98% gefallen in einer Woche und er hat das auch noch mal auf seinem Vortrag ganz toll erklärt hat gesagt man stellt sich mal vor so ein heroinabhängiger.

[00:14:48] Er lebt in den Tag hinein der braucht ja auch teilweise für straßenheroin 200 € am Tag verdienen, 200 € am Tag also das heißt,

[00:14:58] du bläst dir dein Geld zusammen verkaufst dich, du machst Blödsinn und das von morgens um 6 Uhr, es ist wie ein harter Arbeitstag so hat er das erklärt

[00:15:21] man kommt da langsam hin aber eigentlich hätte das schon länger stattfinden können meine Meinung

[00:15:28] Alle Gesetze die klare Sachen regeln und wenn man jetzt sag ich mal nicht nur Cannabis freigeben würde sondern vielleicht auch noch andere Sachen hätte Wanderung ganz anders drauf man könnte die kontrolliert man wüsste was die Leute

[00:15:42] das wäre ein großer Vorteil.

[00:15:44] Wie würde denn der Alltag bei euch aussehen wenn die Leute jetzt nicht mehr abstinent sein müssten sondern begleitet trinken könnten das weiß ich auch nicht mehr.

[00:15:53] Das weiß ich auch nicht immer das mal ich glaube dann könnte man kontrolliert Alkohol Ausgabe machen aber solche Klienten haben wir in der Regel nicht.

[00:15:59] Nachrichtenportal hätte das denn für bestehenden von euch weil er so gesagt ist abstinent da schafft eh keiner mehr.

[00:16:07] Wenn es liberaler sein sollte also ich müsste es ja nur so dass dass ihr von der bestimmten Zeit abstinent sein müssen dann anderes daran Einrichtung zu in der Tagesstätte

[00:16:21] nach Hause geschickt und so könnten sie dann bei euch bleiben und das geht halt nicht also das glaube ich das glaube ich muss ein Tag. Und das wurde auch schon probiert und in verschiedenen therapeutischen Wohngebiet darum wohl erlaubt.

[00:16:35] Zu trinken kontrolliert zu trinken aber Leute die halt wirklich trocken waren

[00:16:39] diesen rückfällig geworden ich den Geruch durch das dass es nämlich aus und immer so Triggerpunkt wenn du schon dass ich sage mal nach Vreden,

[00:16:46] über Alkohol Rewe ist du weißt du haben wir aber getrunken oder irgendwie so das kann schon oftmals ein Auslöser für den für einen für dein Gegenüber sein der vielleicht wirklich Abstinenz ist richtig erzählt ist.

[00:16:57] Wie ging es denn dann mit Waldemar

[00:17:00] also Waldemar kam zu euch eigentlich schon im letzten Stadium hast du ja aber es musste immer noch sehr,

[00:17:10] muswiese navigieren die Gesichter und genauso.

[00:17:19] War der auch aber in den letzten Lebensjahren er war auch noch kurz jetzt weiß ich auch wieder wie es war er hat in der Schule als hilfs Hausmeister gearbeitet.

[00:17:28] Und hat darauf über dich Sozialstation er hat ihn regelmäßig besucht die haben da in diese Schule vermittelt und irgendwann hat das nicht mehr gereicht und dann ist es zu uns gekommen.

[00:17:37] Denken hilft Hausmeister Job auch nicht mehr und dann ist er zu uns gekommen genau du hast dann auch wahrscheinlich viel mit ihm geredet oder.

[00:17:46] Wenn er da war ich habe das gut verstanden wir uns gut verstanden und konnte unser Herkunft alleine vorne also er hat auch noch.

[00:17:52] Und weil wir auch oftmals eine Meinung sagen also er war sehr und ich schon sehr weltoffen

[00:17:58] links was hat das wäre auch so meine Richtung und wie gings dann zu Ende oder fahr ein bisschen also

[00:18:07] es ist gar nicht so schlimm mit einer Polyneuropathie mit der Nervenkrankheit dass er am Rollator gehen musste und mit dem rad aus der hingefallen hat sich den Fuß gebrochen

[00:18:15] und ich war noch mit ihm beim Arzt er hat sie für diese antithrombosespritzen bekommen die hatte sie abgeholt oder Apotheken er braucht immer Begleitung in einer der sich das nicht zugetraut

[00:18:24] ich weiß noch dann ist er mit dem Rollator waren wir in Apotheke und dann

[00:18:29] was heißt er ist auch in der Nähe vom See fahren und darauf Supermarkt und er war im supermarkt und haben Eis gekauft und wie sagt man auf so einer Bank

[00:18:39] deinerlinde und da rieselte so die Sonne durch Licht zwar Recht aber durch die durch die Blätter riesigen das war echt ein schöner Tag und ich habe mich echt toll mit ihm unterhalten.

[00:18:48] Da muss noch nichts bei gedacht weil der Regen macht mir ein Hausbesuch was bei mir wenn die nötig war.

[00:18:54] Geht man kann dann einer seiner besten Freundin und dachte ob wir dann wissen was mit ihm ist und wir haben ihn auch nicht gesehen gehabt drei Tage waren dann bin ich mit dem Fahrrad zu seiner Wohnung gefahren und.

[00:19:04] Schon aus seiner Wohnungstür sehr laut Fernseher und habe dann auch so einen Refills ausgemacht und habe angerufen er kam übernächste sleeve.

[00:19:12] Genieße total fremd ganz lauten ich komme nicht voll scheiße er seitlich guckt in die Lautstärke also gut kann ich ihn ganz schön und hab dadurch ist ein Brief ist an der Tür durch gerufen sein Namen aller kam nichts mehr bin ich wieder zur Einrichtung.

[00:19:25] Meine Kollegen das gesagt und uns ATV schlimm ist und wir sind ins in zwei Tagen.

[00:19:31] Dann haben wir jetzt erst die Polizei gerufen die hat natürlich dann die Feuerwehr gerufen und dann die Tür aufgebrochen wer Lager verstorben auf seinem Bett.

[00:19:40] Mehr weiß ich aber nicht weil mein Kollege wirst du schon ein bisschen erfahren da gewesen und hat mir das abgenommen weil ich glaube ich hätte das zu der damaligen Zeit noch nicht getankt.

[00:19:52] Die Bilder hat mich verfolgt mittlerweile habe ich davon ähnliche Bilder gesehen bin da eigentlich aber auch nicht toll

[00:19:59] aber das ist glaube ich wäre mir Nummer zu hart gegeben müssen mein Kollege musst du denn aus seiner Hosentasche aus werden den Ausweis von dem rausholen aber woran er letztendlich gestorben ist.

[00:20:09] Das Arminia Fan sagen kommt das oft vor dass Besucher irgendwann versterben von ja.

[00:20:17] Leider schon benennen diese diese Sucht auch mag natürlich auch bestimmte Krankheitsbilder mitsichbringen Zungenkrebs.

[00:20:25] Minion fiesesten Form Zungenkrebs halskrebs.

[00:20:29] Leberkäse alles möglich die Krebs Sachen gibt und dann muss man ehrlich sagen was sterben die meisten also die ich bis jetzt erlebt habe Krebs ist dann wahrscheinlich schon ein Alter wo man sonst nicht unbedingt verstirbt oder

[00:20:43] naja können schon aber Jahre mehr sein also ich noch zehn Jahre früher für diese als jemand der jetzt nicht.

[00:20:51] Und was macht es mit dir wenn es so eine Geschichte passiert nachher suchte das so gut wie es geht zu begleiten auf denjenigen zu begleiten.

[00:20:59] Ein Situation das passiert auf einer sehr persönlichen Ebene auf eine Stunde liebevolle Ebner ich denke auch gerade einen Kollegen weil wir auch gerade zum Verladen.

[00:21:09] Und da ist dann halt auch so Sachen da muss man dann noch mal mehr machen.

[00:21:12] Zwei Wochen ebenfalls in die Suche nimmt das schon mit nach Hause aber mit den Jahren sind man auch professioneller und kann damit besser auch umgehen.

[00:21:20] Deine Schultern muss er auch mal klar sein und dann hat er alles versucht wenn jemand ins Krankenhaus kommt.

[00:21:29] Fahrt ihr dann da auch hin untersucht die Leute regelmäßig wir bringen Geld vorbei wir gehen in der Wohnung von unter Leuten die Wohnungsschlüssel die sind bei uns verschlossen im Büro und wenn dann sowas ist gegen die Tasche.

[00:21:42] Und besuchen diejenigen dann in der Regel alle zwei Tage.

[00:21:47] Und weißt du der Bezugsbetreuer, Abwechslung ist wenn mal jemand leeren Krankenhaus ist da nämlich auch in Fall.

[00:21:54] Er sagte er werde nicht vor schon erzählt hatte kann ich auch gleich öffne erzählen und begleiten die.

[00:22:00] Fahrrad natürlich auch Alkohol in der Bahnschiene stecken geblieben und hat sich nicht das Schienbein

[00:22:06] waagerecht gebrochen sondern senkrecht also die Ärzte wussten gar nicht was ich machen soll denn das alles so zermatscht war eher aufgesetzt wenn man es auseinander bricht aber längst.

[00:22:16] Und der lange lange im Krankenhaus und kann wieder raus kam wieder raus und war alles gut ewig kg hat dann den nächsten Durchfall gehabt die Treppe runtergefallen Schlüsselbein gebrochen und unter sich aufteilen

[00:22:28] und

[00:22:30] das hätte man hatte also leider nicht seine durch seine Schlaganfälle und durch seine ganzen Herr ganz viele Stents im Körper ist er da sehr beeinträchtigt

[00:22:40] equity Vereinsregister Mannheim verzögert oder ja er wird eigentlich ein Tollpatsch.

[00:22:47] Ankleider wenn er dann trinkt.

[00:22:51] Nicht mehr was da steht dann am Montag früh bei uns total verdroschen weil Treppe runter geflogen ist um sie gerade aus dem Krankenhaus entlassen hat

[00:22:59] mehr Geld für Tabak braucht dann macht er dann auch kommen wir euch auch um Verletzungen am runden einzupacken also dann mache ich Erste Hilfe und dann andere Ärzte machen auch nichts kriegerisches wir machen auch nichts mit Tabletten oder so

[00:23:14] gut aber bei zwei Klienten auch wieder derjenige.

[00:23:18] Da meinte mein die das könnt ihr alleine und wir wissen genau das kann er nicht alleine und die andere auch nicht mehr machen wir das wöchentlichen aber gesagt Waldemar der eine Mann der hat sich immer so wenig zugetraut,

[00:23:29] der braucht überall begleitungs Apotheke.

[00:23:34] Der Mann war vorher in der Fremdenlegion war eine absolut harte Kante und trotzdem Gesellschaft angekommen sind stasiknast dann Fremdenlegion.

[00:23:47] Andrew dran und dann ist auf einmal im Flachland also der Typ der der dann die Schuhe immer anima zugetraut da weg ich kann mir gar nicht vorstellen ich glaube das ist mit dieser Krankheit Polyneuropathie gekommen.

[00:24:00] Da war so richtig dabei richtig ammerich und.

[00:24:03] Rufe aber verstehen weil wie gesagt diese Polyneuropathie das müssen ich hatte auch nicht so nachvollziehen was müssen tierische Schmerzen sein

[00:24:11] wirklich dass das weiß jetzt nicht Mann mit schwarzen Hund.

[00:24:20] Adidas ich guck seine 70/18 vorstellt ne aber er war was auch ganz hatte zum Schluss war ja ein unheimlich.

[00:24:28] Ich weiß noch wie ich in meine Tochter vorgestellt hatte die war da noch nicht mal 1 wie wie wie er mit der umgegangen ist sie lieb wie.

[00:24:37] Der hat auch da wo der mal ausgenutzt er hat auch in dieser Schule wo Hilfe Hausmeister war.

[00:24:43] Da kann dir ein junges Pärchen und die hatten keinen Sohn und die haben gerade im ausgenutzt auf das Kind aufpassen und so aber er das immer so toll gemacht also stellt mir Opa vor.

[00:24:51] Und dass er das hingekriegt hat das hat mich so sehr fasziniert dass so ein weicher Mensch geworden ist vielleicht darüber war.

[00:24:59] Ja und trinkt seine harte Schale Ablegen von Zufluss.

[00:25:02] Das fand ich ganz fasziniert und auch immer sie auch in das Hand hatten auf seiner Trauerfeier das hat man auch nicht oft ich war auf Trauerfeier habe ich heute einzige.

[00:25:10] Sag kurz was mit Johanna zack ist aber wirklich fünf bis zehn Minuten da war seine gesamte.

[00:25:18] Die Familie da diese Trauerfeier waren im Bestattungsunternehmen direkt vor Ort.

[00:25:23] Und er sah sie halt an den Tag und ich weiß noch da sagte die vom Stamm unternehmen wenn wir uns zu warm ist im Inneren gekühlter ergeben aber auch gemacht wird.

[00:25:33] Jedenfalls die Familie war total am geweint und war wirklich ganz doll getroffen werden wir haben den auch sehr gemacht.

[00:25:41] Aber viel über seine Familie erzählt mit deinem Bruder und hat er sich gewünscht.

[00:25:49] Die Familie war dann im Osten Rundreise Osten dann hat die Schwester dahin geheiratet der Bruder daheim und es bestand auch noch Kontakt zu dem einen mehr zum anderen weniger,

[00:26:00] und die kamen wirklich alle zu Beerdigung ich hätte nicht geglaubt aber wirklich so und.

[00:26:06] Wann wirklich ganz betroffen und traurig und ja das habe ich natürlich auch sehr gerührten Warum bist du da hingegangen.

[00:26:14] Ich denke dass das bin ich im Menschen schuldig mit ihm etwas zu tun hatte und dich sogar noch gemacht hatten ich denke das ist einfach der Anstand wenn manchmal in anderen oder in Einrichtungen z.b. der Jugendhilfe.

[00:26:29] Manchmal tauchen zur Sucht Problematiken auf wenn man merkt als Betreuer jemand.

[00:26:36] Nicht schlecht fürs oder trinkt zuviel aber man kann es noch nicht richtig einordnen was würdest du denn Kollegen da empfehlen oder wie geht man damit am besten und also ich würde zuerst Termin Ball super.

[00:26:49] Das bieten wir uns Träger auch an aber es gibt glaube ich auch,

[00:26:53] ganz viele Sachen die das anbieten der Suchtberatung und da werden dann schon richtigen Fragen gestellt und die sagen dann auch in der Regel wie es weitergeht Entgiftung oder zu uns oder Langzeittherapie.

[00:27:06] Suchtberatung und ganz wichtig das ist das größte Problem gerade bei jungen Leuten das ist die Einsicht.

[00:27:11] Na also man kann mit Leuten die keine Sucht Einsicht haben kannst du nicht arbeiten, sehr schwierig.

[00:27:18] Ja in der Gruppe eigentlich wissen alle Leute warum Sie bei uns sind, wissen ihre Problematik, und das wissen junge Leute oft nicht.

[00:27:42] Und ansonsten freue ich mich auf die nächste Geschichte mit dir.

[00:27:47] Music.

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